Eine Person sitzt am Laptop, schaut aber abgelenkt aufs Smartphone, im Hintergrund ein Fenster mit Berliner Dächern und Fernsehturm.

Die Wissenschaft hinter Dopafy.

Dopamin steuert dein Verhalten. Dopafy hilft dir, es zu verändern.

Warum du immer wieder in die gleichen Verhaltensweisen verfällst, und wie du sie veränderst.

Was Dopamin ist und was nicht

Ist

  • Neuromodulator

    Ein Botenstoff, der viele Nervenzellen im Gehirn beeinflusst. Er ist zudem Vorstufe von Noradrenalin und Adrenalin, deshalb macht ein Dopamin-Kick oft wach und angespannt.

  • Motivation & Antrieb

    Es beeinflusst, was dich antreibt und wie du entscheidest. Schon frische Mammut-Spuren lösen Dopamin aus, lange bevor du die Beute hast, und genau das treibt dich weiter.

  • Belohnung

    Dein Gehirn lernt aus Belohnungen und ihren Vorzeichen, zum Beispiel: Schon ein Popup auf dem Handybildschirm oder das Vibrieren deines Smartphones reicht, damit du danach greifst. Genau das lässt dich immer wieder ins gleiche Verhalten zurückfallen.

Quelle [1]

Nicht

  • Dopamin ist das "Glückshormon".

    Dopamin macht dich nicht glücklich. Es macht dich nur hungrig auf mehr. Das eigentliche Glücksgefühl kommt aus einem anderen System in deinem Gehirn: körpereigenen Opioiden, den Endorphinen.[2]

  • Dopamin ist ein Vorrat, der "leer" oder "kaputt" gehen kann und sich per Dopamin-Detox zurücksetzen lässt.

    Dopamin funktioniert nicht wie eine Batterie. Es lässt sich nicht per Knopfdruck "zurücksetzen". Deshalb ist es wichtig, eine gute Balance zu halten.

  • Dopamin kann man mit einer App wie Dopafy messen.

    Das kann aktuell niemand außerhalb eines Labors, auch Dopafy nicht.

Die Dopamin-Baseline

Dein natürliches Dopamin-Niveau im Ruhezustand, ganz ohne künstliche Reize.

Deine Baseline sinkt

Wie bei einem Wasserbecken: Zu viele künstliche Dopamin-Spitzen, etwa durch Handy, Feeds oder Zucker, drücken sie runter. Die Folge: Du fühlst dich ausgelaugt.

So hilft dir Dopafy

Dopafy schützt dich vor künstlichen Spitzen, zum Beispiel indem es dein Handy blockt, und gibt dir einen Tagesablauf, der deine Baseline auf natürlichem Weg füllt.

Diese Balance lässt sich nicht per Schalter umlegen. Aber die Bedingungen drumherum schon. Dopafy baut deinen Tag um sechs Hebel, die die Forschung stützt:

Dein Routinen-Plan

Schlaf

Schlafmangel kann Wachheit, Denkleistung und Entscheidungen beeinträchtigen. Schlaf und Erholung sind wichtige Voraussetzungen für Leistungsfähigkeit.

[3]

Morgenlicht

Lichtexposition spielt eine wichtige Rolle für deinen circadianen Rhythmus. Morgenlicht kann Wachheit und die innere Uhr unterstützen.

[4]

Bewegung

Körperliche Aktivität unterstützt körperliche und kognitive Leistungsfähigkeit und beeinflusst mehrere neurobiologische Systeme.

[5]

Erster Kaffee

Koffein blockiert Adenosin-Rezeptoren und kann die Wachheit steigern. Timing, Dosis und individuelle Empfindlichkeit spielen eine Rolle. Später konsumiertes Koffein kann den nachfolgenden Schlaf stören. Manche Menschen erleben mit einem späteren ersten Kaffee einen gleichmäßigeren Energieverlauf über den Tag. Probier es aus und beobachte, wie deine Energie darauf reagiert.

[6]

Kälte-Exposition

Eine Studie fand einen deutlichen Dopamin-Anstieg unter einem spezifischen einstündigen Kaltwasser-Immersions-Protokoll. Das heißt nicht, dass eine zweiminütige kalte Dusche zuverlässig denselben Effekt erzielt.

[7]

Dopamin-Spikes

Der Begriff "Dopamin-Spike" ist kulturell verbreitet, aber Dopafy misst kein Dopamin bei dir. Ausgelöst werden solche Spikes durch ganz unterschiedliche Dinge: Social Media, Zucker, News, Pornografie, Drogen oder Alkohol. Was tatsächlich belegt ist: Häufige Unterbrechungen können konzentrierte Arbeit stören. Weniger davon können die Voraussetzungen für Fokus verbessern.

[8]

Bereit?

Verstehen ist der erste Schritt.

Dopafy übersetzt das in einen Tagesplan, der zu dir passt.

Jetzt kostenlos starten
Quellen
  1. [1] Speranza, L., di Porzio, U., Viggiano, D., de Donato, A., & Volpicelli, F. (2021). Dopamine: The Neuromodulator of Long-Term Synaptic Plasticity, Reward and Movement Control. Cells, 10(4), 735.
  2. [2] Berridge, K. C., & Robinson, T. E. (1998). What is the role of dopamine in reward: hedonic impact, reward learning, or incentive salience? Brain Research Reviews, 28(3), 309–369.
  3. [3] Killgore, W. D. S. (2010). Effects of sleep deprivation on cognition. Progress in Brain Research, 185, 105–129.
  4. [4] He, M., Ru, T., Li, S., Li, Y., & Zhou, G. (2023). Shine light on sleep: Morning bright light improves nocturnal sleep and next morning alertness among college students. Journal of Sleep Research, 32(2), e13724.
  5. [5] Chen, C., & Nakagawa, S. (2023). Physical activity for cognitive health promotion: an overview of the underlying neurobiological mechanisms. Ageing Research Reviews. doi.org/10.1016/j.arr.2023.101868
  6. [6] Reichert, C. F., Deboer, T., & Landolt, H.-P. (2022). Adenosine, caffeine, and sleep-wake regulation. Journal of Sleep Research, 31(4), e13597.
  7. [7] Šrámek, P., Šimečková, M., Janský, L., Šavlíková, J., & Vybíral, S. (2000). Human physiological responses to immersion into water of different temperatures. European Journal of Applied Physiology, 81(5), 436–442.
  8. [8] Mark, G., Gudith, D., & Klocke, U. (2008). The cost of interrupted work: more speed and stress. Proceedings of the SIGCHI Conference on Human Factors in Computing Systems (CHI '08), 107–110.